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Teammanagerbericht: SC Eilbek II

Autor: Klaus Pablo Torgau

15.05.2017

Hochverdient: Eilbek auf zum nächsten Dreier

Kreisliga 5 | Teammanagerbericht SC Eilbek II

Starke Leistung bei bestem Fußballwetter, so macht der SC Eilbek II Geschmack auf die nächste Saison. Nach einer überzeugenden Leistung am Weg beim Jäger festigt Eilbek Platz 11 und kann am letzten Spieltag noch den FC Winterhude von Rang 10 verdrängen. Bis auf Beyer und den am Knie verletzten Kapitän Turan trat WB63 im Bestbesetzung auf, Eilbek musste unter anderem auf Keeper Marc Schultz verzichten, der im Nachholspiel der ersten Mannschaft am Dienstag in Ohe das Tor hüten muss und somit auf seinen Einsatz am Sonntag für Eilbek II verzichten musste.


Von Beginn zeigte sich Eilbek klar feldüberlegen und hatte nach zehn Minuten die erste Chance durch Artur Lammert, der von Startelf-Debütant Trommer in Szene gesetzt wurde, doch Eilbeks Torjäger scheiterte an Gonzales im WB-Tor. Dennis Dahms hatte wenig später eine gute Kopfballchance nach einem Eckstoß, zielte knapp daneben. In dieser Szene monierte Eilbek ein Foul an Sebastian Helm und das nicht ganz zu unrecht. Helm wurde in der Luft mit beiden Händen gestoßen, es blieb der einzige Fehler des ansonsten guten Schiedsrichter Adnan Inoglu.

Die Führung für Eilbek lag in der Luft, Lammert scheiterte nach Flanke von Kägeler freistehend aus 11 Metern an Gonzales, der gerade noch seine Fingernägel an die Kugel bekam und zur Ecke lenken konnte. Der Ansturm auf das Tor wurde kurz vor der Pause dann aber doch noch belohnt, nach einer Ecke von Heinrich übersprang Sager Freund und Feind, die Kopfball-Vorlage verwertete Jörn Bengtsson aus halblinker Position mit einem sehenswerten Volleyschuss. Der leicht abgefälschte Schuss landete unhaltbar im Giebel! Wenig später hätte Bengtsson seinen Doppelpack schnüren können, nach Vorlage von Dahms setzte Bengtsson seinen wuchtigen Schuss aus nahezu identischer Position knapp rechts vorbei.

Im zweiten Abschnitt änderte sich das Spielgeschehen nicht, stattdessen hatte Weiss-Blau Glück nicht weiter in Rückstand zu geraten, ein Distanzknaller von Dennis Dahms aus 30 Metern klatschte nur gegen den Pfosten, Gonzales wäre trotz schöner Flugeinlage machtlos gewesen. Von WB63 war offensiv rein gar nichts zu sehen, stattdessen spielte nur Eilbek. Yasar zielte aus knapp 20 Metern etwas zu hoch und wenig später war wieder einmal Gonzales im Blickpunkt, der nach Pass von Bengtsson gerade noch die Fußspitze an den Schuss von Sebastian Helm aus Nahdistanz bekam – Glanzparade! Eben jener Helm stand nach zwei Lammert-Ecken zweimal mutterseelenallein im Strafraum, köpfte aber zweimal daneben.

Den ersten Torschuss von WB63 gab es rund eine Viertelstunde vor Abpfiff nach einem etwas kurz geratenen Rückpass von Rubin, doch Torgau blieb im Duell mit Torjäger Shabazi Sieger. In einer Phase als Eilbek dem 2:0 sehr nahe war, hatte Mittelstürmer Tjikotoke den Ausgleich auf dem Fuß, nach einer Hereingabe von der Grundlinie schoss der bullige Angreifer aus drei Metern über das Tor – Glück für den SCE, der quasi im Gegenzug das 2:0 machte. Wieder einmal behielt Eilbek im Mittelfeld die Oberhand, Nils Kägeler spielte mit einem genialen Steilpass Artur Lammert frei, der sich im Laufduell mit Yassine Ghanjaoui (mit Fellaini-Frisur) behaupten und das 0:2 erzielen konnte.

Ein wenig Stimmung kam in der Schlussminute noch einmal auf als Sager und Torgau sich nach einem langen Ball etwas uneinig waren und Tjikotoke den Lapsus ausnutzen konnte und zum 1:2-Anschluss traf. Doch Eilbek ließ nichts mehr anbrennen und feierte einen hochverdienten Sieg, der auch noch deutlich höher hätte ausfallen können.


Aufstellung:
Klaus Pablo Torgau – Nils Kägeler, Genia Rubin, Sören Sager, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Fatih Yasar (83. Sebastian Stenzel) – Jörn Bengtsson (75. Orhan Coban), Daniel Trommer (64. Ben Bryde), Artur Lammert

Tore:
0:1 Jörn Bengtsson (39., Rechtsschuss, Sager)
0:2 Artur Lammert (80., Rechtsschuss, Kägeler)
1:2 Venomasa Tjikotoke (89., Kopfball)

Gelbe Karte:
Geier Federico

Schiedsrichter:
Adnan Inoglu (Note 2,5) – Verweigerte Sebastian Helm einen klaren Strafstoß in Halbzeit eins, darüber hinaus ohne Probleme in einer fairen Partie.

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