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Teammanagerbericht: SC Eilbek II

Autor: Klaus Pablo Torgau

08.05.2017

Schmeichelhaftes Remis für HUDE

Kreisliga 5 | Teammanagerbericht SC Eilbek II

Nach der Schmach von Wandsetal war Wiedergutmachung für den SC Eilbek II angesagt. Mit einem komplett veränderten Mittelfeld und einer 523/343-Hybridformation sollte es gegen den FC Winterhude gehen, gegen den man in bisher fünf Duellen noch ungeschlagen blieb.


Von Minute eins an war Eilbek an der Fichtestraße die spielbestimmende Mannschaft, Eilbeks Schlussmann Marc Schultz verlebte einen ruhigen und sonnigen Nachmittag. Der FC Winterhude war nicht großartig gewillt nach vorne zu spielen, die Spitzen Ahmad und Otte hingen über 90 Minuten komplett in der Luft.

Der SCE lief im Angriff ein ums andere Mal in aussichtsreicher Position ins Abseits und raubte sich so selbst klarster Chancen. Chancen gab es wenige zu bestaunen, Helm köpfte einen Eckstoß über die Querlatte und nach einem brutal schlechten Einwurf von Winterhude riskierte Jörn Bengtsson per Direktabnahme alles, doch Marcel Remer im Tor des FCW war mit den Fingerspitzen noch an der Kugel und konnte zur Ecke klären. Ansonsten war es für Remer auch nicht besonders arbeitsreich, der Torwart strahlte bei diversen Hereingaben eine hohe Sicherheit in der Luft aus und hatte Glück, als er bei einem Pass nur Lammerts Kopf traf und der Ball von da aus neben das Tor sprang.

Die deutliche optische Überlegenheit konnte Eilbek nur zu selten in Torgefahr ummünzen, Bryde und Yasar waren mit ihren Distanzschüssen auch nicht erfolgreich. Zu Pause musste Tobias Marschler mit Oberschenkelproblemen in der Kabine bleiben, für ihn kam Sebastian Stenzel in die Partie, der seine Sache in seinem dritten Kreisliga-Spiel ziemlich abgewichst erledigte.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild, Eilbek rannte ein ums andere Mal an, doch blieb ohne Glück. Ben Bryde traf nach Bengtsson-Hereingabe aus fünf Metern nur seinen Gegenspieler, Helm schädelte eine Ecke von Artur Lammert an den Pfosten und Stephan Horn wurde ebenso im Strafraum abgeblockt.

Die größte Chance bot sich dem SCE nach knapp siebzig Minuten, als der eingewechselte Daniel Trommer Jörn Bengtsson in Szene setzte, der Angreifer spitzelte die Kugel an Remer vorbei, doch Verteidiger Rößmann konnte auf der Linie vor dem einschussbereiten Artur Lammert klären. Mit Trommer und Coban wechselte Coach Torgau offensiv und Coban hatte kurz nach seiner Einwechslung gleich eine gute Gelegenheit, seine Volleyabnahme strich knapp über das Tor. So sollte es am Ende bei einem aus Sicht von Winterhude schmeichelhaften 0:0 bleiben.

Dass man trotz zweier komplett überlegener Spiele am Ende nur zwei Punkte gegen Winterhude einsammelt, ist deutlich zu wenig. Bis zum Strafraum spielte Eilbek sehr gefällig, ein torloses Remis der besseren Sorte bringt Eilbek keinen weiteren Sprung in der Tabelle ein.


Aufstellung:
Marc Schultz – Nils Kägeler, Stephan Horn, Sären Sager, Tobias Marschler (46. Sebastian Stenzel), Steffen Heinrich – Sebastian Helm, Fatih Yasar – Ben Bryde (63. Daniel Trommer), Jörn Bengtsson (78. Orhan Coban), Artur Lammert

Tore:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Horn – Ahmad, Kaminski

Schiedsrichter:
Kazim Yavuz (Note 2,5) – Machte einen guten Eindruck, seine Assistenten lagen bei der ein oder anderen Abseitsentscheidung deutlich daneben.

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