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18.03.2016

Was machen die Verfolger? Was machen die Hamburger Clubs?

Regionalligavorschau: 26. Spieltag der Regionalliga Nord

Der HSV II muss in Meppen antreten. Heimspiel hat St. Paulis Zweite, die an der Hoheluft den BV Cloppenburg empfängt. Nach dem erfolgreichen Pokalspiel unter der Woche geht es für Norderstedt auf Auswärtsreise nach Braunschweig.

In den vergangenen Wochen hatten sich der VfL Wolfsburg II und Weiche Flensburg den einen oder anderen Ausrutscher erlaubt. Doch wenn die Verfolger wirklich noch einmal Druck ausüben wollen auf den Spitzenreiter aus Oldenburg, muss damit Schluss sein. Es sei denn, der VfB büßt etwas von seiner Souveränität ein. Daran mag vor dem 26. Spieltag der Regionalliga Nord allerdings niemand so recht glauben.

SV Meppen – Hamburger SV II (Fr., 19.30 Uhr)

Beim 1:1 in Hildesheim benötigte der HSV nach Ansicht seines Trainers lange, um ins Spiel zu kommen. „Und der Gegner hatte die besseren Torchancen, deshalb bin ich zufrieden mit dem einen Punkt“, so Soner Uysal. Dem Punktgewinn beim Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt folgt nun das Duell mit einem Spitzenteam – und vermutlich wären die Hamburger erneut ziemlich einverstanden mit einer Punkteteilung. Die kann sich der SV Meppen, zuletzt 0:1 in Norderstedt, allerdings nicht erlauben. Der Titelkampf dürfte zwar ohne den Tabellenvierten entschieden werden. Aber es geht noch immer um eine möglichst gute Platzierung, und mit Meppen, Norderstedt sowie Drochtersen/Assel streiten gleich drei Teams um den vierten Rang.

FC St. Pauli II – BV Cloppenburg (Fr., 19.30 Uhr)

Hoppla, BV Cloppenburg. Beim 3:0-Erfolg über den Goslarer SC gelang dem Gast der erste Heimsieg nach zuvor 13 Partien ohne dreifachen Punktgewinn. Geht nun auch noch einmal auswärts etwas, meldet sich der BVC endgültig im Kampf um den Klassenerhalt zurück. Derzeit wird er ja noch durch fünf Punkte vom rettenden Ufer getrennt. Die Hamburger (13.) liegen dagegen sechs Punkte vor der Abstiegszone. Eine Situation, die in Cloppenburg vermutlich gut ankommen würde, beim FC St. Pauli allerdings niemanden in Sicherheit wiegen dürfte. Ein Heimsieg gegen den Vorletzten könnte für mehr Sicherheit sorgen.

Lüneburger SK Hansa – VfV Borussia 06 Hildesheim (Sa., 14 Uhr)

Ein 0:1 gegen den VfB Oldenburg gilt im Allgemeinen nicht gerade als Enttäuschung. Befindet man sich wie der LSK am vergangenen Spieltag allerdings über eine Halbzeit lang in Überzahl, sieht die Sache schon etwas anders aus. Man darf also davon ausgehen, dass der Gastgeber das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Hildesheim unbedingt dazu nutzen möchte, diesmal drei Punkte einzufahren. Zumal der LSK gerade sieben Punkte vor seinem Gegner, dem Team auf dem ersten Abstiegsplatz, liegt. Andererseits besitzt der Gast in diesem Duell eine gute Gelegenheit, den Abstand zur Konkurrenz zu verkürzen.

Eintracht Braunschweig II – FC Eintracht Norderstedt (Sa., 14 Uhr)

Es könnte schon sein, dass diese Partie richtungsweisend für die gastgebende Eintracht ist. Starten die Niedersachsen noch einmal einen Angriff auf das obere Ligadrittel oder müssen sie sich mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld zufrieden geben? Die Eintracht aus Norderstedt, als Tabellenfünfter genau dort, wo die Braunschweiger am Ende auch landen könnten, reist mit einer breiten Brust an. Zuletzt gelangen ihr sechs Punkte aus zwei Partien, am vergangenen Spieltag wusste Norderstedt mit einem 1:0 über den SV Meppen zu überzeugen. Unter der Woche gewann die Eintracht das ODDSET-Pokal-Achtelfinale beim Oberligisten SV Rugenbergen mit 2:0. Fehlen wird Deran Toksöz, der eine Gelbsperre absitzen muss.

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